Weißes Rauschen (das) – S(w)= H – Ingenieur- und Naturwissenschaftlicher Begriff für physikalisches Rauschen mit konstanter Amplitude und Leistungsdichtespektrum.
Weißes Rauschen ist in der Akkustik ein subjektiv wahrgenommenes Signal, als ob die Amplitude mit der Frequenz anstiege, da im menschlichen Gehör die Empfindlichkeit bis in die Nähe einer von der jeweiligen Person abhängigen Grenzfrequenz mit zunehmender Frequenz logarithmisch ansteigt, obwohl beim weißen Rauschen die Amplitude der Frequenzen idealerweise konstant ist. Das weiße Rauschen ist ein Grenzfall des farbigen Rauschens, bei dem der wahrgenommene Frequenzbereich den gesamten Hörbereich umfasst. Der Höreindruck gleicht dem eines stimmlosen ‘sch’. Subjektiv hat weißes Rauschen auf das Gehör eine leicht betäubende Wirkung, so dass es sich als Methode zur Lärmbekämpfung etabliert hat – Lärm wird als weniger laut und störend empfunden, wenn man ihm weißes Rauschen überlagert.
Der Ton des weißen Rauschens setzt sich aus allen Frequenzen des hörbaren Bereichs in gleicher Verteilung zusammen. Somit stellt es ein perfektes Gleichgewicht dar.


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