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Esi Esu22 USB Audio Interface
Ich habe vor allem für Live Auftritte ein gescheites Audio Interface gebraucht, denn der stinkige Line-Out von meinem Laptop macht einfach unerträglich viel Lärm. Zuviel Geld hatte ich nicht zur Hand, aber ich wollte trotzdem möglichst Qualität kaufen. Die Wahl fiel auf ein Interface der Firma Esi.
Erster Eindruck:
Das Interface kommt in einer witzigen Blister Box mit Kunststofffensterchen. Niedlich. Enthalten sind das Interface, ein passendes USB Kabel, die Anleitung, eine Treiber CD und eine Vollversion Cubase LE4, was ich persönlich sehr nett finde. Das Interface selbst fühlt sich dank dem Gehäuse aus gebürsteten Metall sehr stabil an, es sollte einiges Herumtragen und Fallenlassen wegstecken. Auch alle Anschlüsse fühlen sich sehr stabil an und wackeln mit keinem meiner Stecker. Die Installation ging super einfach und schnell, ein bisschen “Next” klicken und schon war es fertig. Das Interface kommt mit einer kleinen Konfigurations Applikation, mit der man den jeweiligen Input und Levels wählen kann, etc.
Die Austattung in kurzen Stichworten:
Eingänge
- XLR mit Phantomspeisung
- Hi-Z Gitarreneingang
- L/R Cinch
Ausgänge
- L/R Unsymmetrische 6.3 Klinke
- Stereo 6.3 Klinke für Monitorkopfhörer
Fazit:
Die ASIO Treiber arbeiten genau wie sie sollten, ohne großartige Latenzen und genauso wie ich es mir wünsche Hintergrundlärmfrei. Das Interface hat viele Inputs, für beinahe alle denkbaren Anwendungsszenarien, lediglich ein Line-In würde das Interface für mich noch besser machen. Das Interface ist klein, stabil und dennoch leicht – perfekt also zum transportieren. Für den extrem günstigen Preis für ein 24bit Interface (75€ beim thomännchen) ist man wirklich gut bedient. Empfehlenswert!
Korg NanoKontrol
Normalerweise komme ich mit der DAW Bedienung mit der Maus sehr gut zurecht, aber manchmal wenn ich einen Mix mache, fühlt es sich ein bisschen klumsig an und ich wünschte ich könnte einfach einen echten Fader verschieben oder einen echten Drehregler drehen. Doch normale Mixboards oder DAW-Controller sind einfach lächerlich teuer und lohnen sich wohl auch nur wirklich für Leute, die hauptsächlich abmischen oder mastern. Dann jedoch fand ich die preiswerte Nano-Serie von Korg.
Das Teil ist gerade einmal so breit wie mein Laptop und nur etwas höher als eine CD-Hülle. Man bekommt 9 Kanäle mit je einem Fader, einem Drehregler und 2 beleuchteten Knöpfen, die den aktuellen Zustand des Knopfes ansagen. Über einen herunterladbaren Editor von Korg kann man direkt auf das Gerät 4 so genannte “Scenes” speichern, praktisch 4 Konfigurations Voreinstellungen, die über ein Knöpfchen durchgewechselt werden können. Zusätzlich bekommt man noch 6 Knöpfe mit denen man einen Sequencer steuern kann.
Die einzelnen Steuerelemente jedoch, und das macht das NanoKontrol so super, kann man völlig frei konfigurieren. Man kann über den Korg Editor sogar den Knöpfen eine Art Sequenz zuordnen, so dass ein Druck auf einen dieser Knöpfe nicht sofort von 0 auf den Maximalwert springt, sondern entlang einer Hüllkurve von Attack und Release. Das ist wirklich super wenn man Filter kontrollieren will.
Alle Steuerelemente fühlen sich ausreichend stabil und wertig an, jedoch könnte man meinen, dass die Fader etwas zu leicht laufen.
Fazit:
Mit dem Korg NanoKontrol erhält man einen kleinen aber feinen DAW Kontroller für sehr wenig Geld (55€ bei thomann). Man hat beinahe absolute Freiheit bei der Konfiguration der einzelnen Elemente, was den Controller ein ernst zu nehmendes, gleichzeitig bezahlbares und transportierbares Instrument macht. Ich bin begeistert.
Picture © osamu


